Kaufmännische Berufsschule

 

Berufsausbildung

Fächer

Einzugsbereich

Zusatzqualifikationen

Abschluss

Seitenbeginn

Berufsausbildung

Die Berufsausbildung findet in Baden-Württemberg im sogenannten dualen System statt, d. h. die Ausbildungsbetriebe und die Kaufmännische Berufsschule arbeiten eng zusammen. Auf der einen Seite vermittelt der Betrieb an dreieinhalb Tagen in der Woche die berufliche Praxis, auf der anderen Seite ist es Aufgabe der Berufsschule an den restlichen Tagen neben allgemein bildenden Inhalten auch fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse zu vermitteln.

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An der Kaufmännischen Berufsschule Ehingen gibt es zur Zeit Fachklassen (Grund- und Fachstufen) für:

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Industriekaufmann/-frau

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Bürokaufmann/-frau

-

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

-

Verkäufer/in

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Außerdem wurde eine Klasse zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) – Praktikantenklasse eingerichtet.

 

 

Berufsausbildung

Fächer

Einzugsbereich

Zusatzqualifikationen

Abschluss

Seitenbeginn

Unterrichtsfächer

Bürokaufmann/-frau

 

Industriekaufmann/-frau

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Verkäufer/in

1.

Allgemeinbildende Fächer

1.

Pflichtbereich

 

Religionslehre

 

Religionslehre/Ethik

 

Deutsch

 

Deutsch

 

Gemeinschaftskunde

 

Gemeinschaftskunde

2.

Berufsbezogene Fächer

 

Berufsfachliche Kompetenz

 

Allgemeine Wirtschaftslehre

 

-

Schwerpunkt Betriebswirtschaft

 

Spezielle Betriebswirtschaftslehre

 

-

Schwerpunkt Steuerung und Kontrolle

 

Rechnungswesen

 

-

Schwerpunkt Gesamtwirtschaft

 

Datenverarbeitung

 

-

Schwerpunkt Informationsverarbeitung

 

Textverarbeitung

 

Projektkompetenz

3.

Wahlpflichtfächer

2.

Wahlpflichtbereich

 

BOP = Berufsorientierter Projektunterricht
(im 1. Halbjahr des Schuljahres)

 

S/E-Programm

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Englisch

 

S/E-Programm = Stütz- und Erweiterungsunterricht
(ab 2. Halbjahr des 1. Schuljahres)

 

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sonstige Fächer (siehe links)

 

Stützunterricht in

 

 

 

-

Rechnungswesen

 

 

 

 

Erweiterungsunterricht, z. B.

 

 

 

-

Europäische Wirtschaftslehre

 

 

 

 

-

Französisch

 

 

 

 

-

Marketing

 

 

 

 

-

Personalwesen

 

 

 

 

-

Textverarbeitung und Präsentation

 

 

 

 

-

Steuerlehre

 

 

 

 

-

Integrierte Unternehmenssoftware
(MBS Navision)

 

 

 

 

 

Berufsausbildung

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Einzugsbereich der Kaufmännischen Berufsschule Ehingen

Für Auszubildende

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zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau,

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zum Bürokaufmann/zur Bürokauffrau,

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zum Kaufmann/zur Kauffrau im Einzelhandel und

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zum Verkäufer/zur Verkäuferin,

die in einem Unternehmen beschäftigt sind, das seinen Sitz im westlichen Alb-Donau-Kreis (Siehe Übersichtskarte!) hat, ist die Kaufmännische Berufsschule Ehingen zuständig. Die angehenden Kaufleute werden dort unterrichtet und legen auch den größten Teil der Abschlussprüfung an dieser Schule ab.

 

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Vermittlung von Zusatzqualifikationen

Zusatzqualifikationen sind gefragt: Nach einer aktuellen Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hält mehr als jeder zweite Ausbildungsbetrieb (57 %) zusätzliche Qualifikationen für erforderlich. Als Zusatzqualifikation wurde bei der Befragung jede Maßnahme definiert, die weit über die Inhalte einer Ausbildungsordnung hinausgeht.

Fremdsprachen, Know-how im Bereich Team- und Projektarbeit und die Beherrschung von Kommunikations- und Informationstechniken wurden als wichtigste Zusatzqualifikationen eingestuft.

Die Kaufmännische Berufsschule Ehingen bietet deshalb an:

BOP = Berufsorientierter Projektunterricht

Die Auszubildenden zur Bürokauffrau/zum Bürokaufmann erarbeiten in der Grundstufe zwei berufsbezogene Projekte mit einer Gesamtdauer von ca. 36 Unterrichtsstunden.

Die Vorgehensweise lässt sich in vier Phasen gliedern:

1.

Selbstständige Auswahl und Planung berufsbezogener Projekte durch die Auszubildenden

2.

Beschaffung und Verarbeitung von Informationen zu den Projektaufträgen

3.

Präsentation und Diskussion der Projektergebnisse

4.

Überprüfung und Reflexion der Projektarbeit

HOT = Handlungsorientierte Themenbearbeitung

Werden berufsbezogene Lerninhalte strukturiert und systematisiert so führt das erworbene Fachwissen zu hoher Fachkompetenz. Methoden- und Sozialkompetenz lassen sich aber am wirksamsten fördern, wenn der Unterricht von ganzheitlichen, lebensnahen Problem- und Entscheidungssituationen ausgeht, die den Auszubildenden ein hohes Maß an Selbstständigkeit abfordern und die Lerninhalte fächerverbindend vernetzt sind. Die Lehrplanthemen werden handlungsorientiert bearbeitet. Dies führt vermehrt zum Einsatz von Unterrichtsformen wie z. B. Projektmethode, Fallstudie, Planspiel, Rollenspiel. Für den dadurch bedingten erhöhten Zeitbedarf sieht der Lehrplan in fast allen Unterrichtsfächern an der Kaufmännischen Berufsschule zeitliche Ressourcen für die handlungsorientierte Themenbearbeitung vor.

LOK = Lernortkooperation

Eine moderne Berufsausbildung erfordert eine enge Verbindung von Theorie und Praxis, von schulischem Unterricht und betrieblicher Unterweisung. Unter Lernortkooperation versteht man die lernortübergreifende Zusammenarbeit der an der Berufsausbildung beteiligten Partner - Ausbildungsbetriebe der Region und Kaufmännische Berufsschule. Lernortkooperation ist Teamarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Auszubildenden. Sie erleben die unterschiedlichen Lernorte als ein aufeinander abgestimmtes System und werden so in ihrem Bestreben unterstützt, während der Berufsausbildung das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Lernortkooperation bezieht sich auf inhaltliche, organisatorische und pädagogische Fragen.

Beispiele für die LOK an der Kaufmännischen Berufsschule Ehingen:

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Konsequenzen des demografischen Wandels für das Marketing im Einzelhandel – dargestellt an ausgewählten Beispielen

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Geschenkideen weihnachtlich präsentiert

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Arbeitszeitmodelle und deren praktische Umsetzung im Betrieb

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Veränderte Marketinginstrumente durch das Medium Internet

-

Betriebliches Umweltmanagement und Öko-Zertifizierung

S/E-Programm = Stütz- und Erweiterungsunterricht

Besonders im E-Programm wird die ganzheitliche Berufsbildung, die gleichermaßen berufliche Handlungskompetenz und Persönlichkeitsbildung mit einbezieht, vermittelt.

Es werden z. B. die Teilnehmer/innen am Unterricht in Englisch gezielt auf die (freiwillige) Prüfung zum Erreichen der "Zusatzqualifikation Fremdsprachen für Kaufmännische Auszubildende" vorbereitet. Die IHK Ulm führt diese Prüfung, die aus einem schriftlichen und mündlichen Teil besteht, in Kooperation mit der Kaufmännischen Berufsschule Ehingen durch. Bei Bestehen der Prüfung erhalten die Absolventen ein benotetes Zertifikat durch die IHK verliehen.

ECDL® = European Computer Driver Licence (Europäischer Computerführerschein)

Seit dem Schuljahr 2007/2008 bereitet die Schule die Auszubildenden im Rahmen des S/E-Programms auf die freiwillige Computer-Führerschein-Prüfung vor.

Der Europäische Computerführerschein ist ein in 148 Ländern eingeführtes Zertifikat, welches grundlegende Computerkenntnisse bestätigt, die heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen als die vierte Kernkompetenz gelten. Kaum ein Arbeitsplatz ist heute ohne diese Kenntnisse auszufüllen, so dass Auszubildende, die das Zertifikat vorweisen können, im Job und bei eventuellen Bewerbungen deutliche Vorteile haben. Auch Hochschulen bieten ihren Studenten den ECDL an, da die Beherrschung der Anwendersoftware heute Voraussetzung für die Studierfähigkeit ist.

Für den ECDL müssen sieben Teilprüfungen bestanden werden: Grundlagen der Informationstechnologie, Betriebssysteme, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Präsentation und Internet/E-Mail.

 

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Abschluss

Die kaufmännische Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre bei einem Teilzeitunterricht mit maximal 13 Wochenstunden. Eine Verkürzung ist bei entsprechender Vorbildung (z. B. mit Abitur, Fachhochschulreife) auf zwei bzw. zweieinhalb Jahre möglich.

Am Ende der Ausbildungszeit absolvieren die Auszubildenden eine Schulabschlussprüfung. Diese bildet gleichzeitig einen Teil der sogenannten Kammerprüfung der IHK bzw. HWK. Auszubildende ohne „Mittlere Reife“ können den Mittleren Bildungsabschluss erlangen, wenn sie vorweisen können:

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einen Berufsschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und

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den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung in einem anerkannten, mindestens zweijährigen Ausbildungsberuf  und

-

ausreichende Fremdsprachenkenntnisse aus fünfjährigem Fremdsprachenunterricht

oder

-

Hauptschulabschluss und

-

bestandene Berufsschulabschlussprüfung und

-

bestandene Kammerprüfung.

Wer aus allen drei Abschlüssen die Durchschnittsnote 2,5 erreicht, bekommt am Ende der Berufsausbildung von der Berufsschule ebenfalls das Zertifikat eines mittleren Bildungsabschlusses verliehen.

 

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